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Klein– und Feldbahn–Wagen

Umgebaute Feldbahn–Wagen

Realistische 1:22,5–Modelle lassen sich aus den einfachen Feldbahn–Wägelchen von LGB® kaum bauen. Mit etwas bastlerischem Geschick entstehen zumindest nette Kleinst– oder Werkbahn–Modelle, die sich besonders für Kinder eignen.

Hier werden der Umbau und die Verfeinerung von sechs Wagen auf Basis der Feldbahn–Fahrgestelle beschrieben. Verwendet wurde die ältere Ausführung mit den großen Rädern.

Das erste Bild auf dieser Seite zeigt schon drei wesentliche Verbesserungen. Die Wägelchen haben Puffer und eine neue, mehrfarbige Lackierung erhalten. Eine Beschriftung wurde ebenfalls spendiert.

Abschnitte dieser Seite:

 

Drehschemel–, Rungen– und Niederbordwagen

Modellfoto: Puffer mit zylindrischer Hülse an einem kleinen, gedeckten Güterwagen.
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Die kleinen Puffer entstanden mit den von LGB® lieferbaren Ersatz–Puffertellern. Die Hülse wurden aus zwei Stücken Aluminium–Rohr gebaut. Das innere Rohr hat 6 mm Durchmesser (4 innen), das äußere 8 und 6 mm Durchmesser. Das dünne Rohr wird in eine Bohrung am hölzernen Aufbau geklebt. Darüber folgt die Aufspannplatte aus 1 mm starkem Polystyrol. Das dickere, kürzere Rohr wird dann über das dünne geschoben und dort verklebt. Der Pufferteller muss dann nur noch eingesteckt werden.

Aus den vorhandenen sechs Fahrgestellen sollte ein möglichst vielfältiger Fuhrpark entstehen. Zwei Drehgestell–Wagen blieben bis auf die Puffer und Anschriften–Tafeln weitgehend im Originalzustand. Lediglich die (fehlenden) Kettchen der Drehschemel wurden erneuert. Die Bodenfläche erhielt wie die anderen Wagen ein helles Grau, das Fahrwerk wurde mattschwarz gespritzt. Die Holzaufbauten erhielten braune Farbe. Die Baumstämme aus einem Besenstiel können natürlich leicht durch etwas realistischeres ersetzt werden - sparen aber Rindengekrümel in der Wohnung.

Als nächstes stand ein kleiner Rungenwagen auf dem Programm. Die Rungen und Taschen dazu stammen aus einem „geschlachteten” Toytrain®–Flachwagen. Die niedrigen Stirnwände und die U–Profile wurden hingegen aus Polystyrol angefertigt.

Der Aufbau des Niederbordwagens entspricht von der Höhe her dem des Rungenwagens. Die Seitenwände sind nicht beweglich, sondern fest aufgeklebt. Die Nietköpfe an den Beschlägen entstanden nach im Modellbaubereich beschriebenen Methode. An den Ecken des Fahrwerkteils dienen kleine, vorspringende Platten als Trittstufen.

 

Hochbord– und Kesselwagen

Etwas mehr Aufwand wurde bei den letzten beiden Modellen betrieben.

Die Seitenwände des Hochbordwagens mussten nämlich mit beweglichen Scharnieren versehen werden. Etwas anderes hätte bei der Tochter des Verfassers und neuen Eignerin nur Naserümpfen ausgelöst. Die Bretterteilung der Bordwände entstand durch Gravieren - und zwar innen und außen.

Besonders beliebt sind bei Kindern natürlich Wasserspiele. Also sollte auch ein Kesselwagen im Sortiment sein. Der Kessel selbst wurde aus Stücken von Regenfallrohren gebaut. Die Kesselstützen sind aus Holz, die Spannbänder aus Messing. Aus Messingdraht und Blech bestehen auch die verlötete Aufstiegsleiter sowie Scharnier und Verschluss des Einfülldeckels.

Die Ablaufstutzen aus Aluminium wurden mit Zweikomponenten–Kleber eingesetzt. Die Hähne - aus Messing gefertigt - sind funktional. Der Deckel des Einfüllstutzens ist wiederum aus Polystyrol. Er ist auf dem Foto übrigens nicht vorschriftgemäß verschlossen

Dieser Wagen ist ganz klar der Favorit bei den Kindern im Hof. Kein Wunder, welches Kind liebt nicht Wasserspiele im Sommer!

Die Beschriftung

Die Beschriftung erfolgte wieder mit Abreibebuchstaben. Das erfordert einen anschließenden Überzug mit mattem Klarlack, um sie vor Kratzern und Abnutzung zu schützen. Das Bahnkürzel CJMF setzt sich aus den Initialen der drei Vornamen der Tochter zusammen - und einem F für „Feldbahn”.

Mit vertretbarem Aufwand ist ein originelles Züglein entstanden, das sich besonders hinter der umgebauten Toytrain®–Dampflok gut macht.

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