Provisorisch zusammen gesteckte Gleise werden die meisten Modellbahner auf Dauer nicht befriedigen.
Zwar läßt sich mit provisorisch für ein, zwei Tage aufgebauten Anlagen wundervoll Betrieb machen.
Beispiele dafür finden sich bei den Modellbahn–Veranstaltungen.
Manche Dinge klappen da jedoch nicht so gut.
Hier werden Themen behandelt, die zu vorwiegend stationären Anlagen oder
Dioramen gehören, also zum Beispiel Gleise, Anlagenvorschläge,
Gebäude und Hochbauten, Landschaftsbau und Straßenfahrzeuge, Gewässer und Zubehör. Eine Modelleisenbahn besteht eben nicht nur aus Loks und Wagen
.
Eine kleine Warnung sei vorab erlaubt. Im Maßstab 1:22,5 -
um den dreht es sich hier vorwiegend - ist alles schön groß. Das hat gleich mehrere Folgen. Dioramen,
Anlagensegmente oder Module sind auch schön schwer. Sie benötigen auch schön viel Stellplatz. Und der
nötige Detaillierungsgrad ist höher als bei kleineren Nenngrößen. Das bedeutet höheren zeitlichen und finanziellen Aufwand.
Wer also den Bau einer Anlage plant (abgesehen von Gartenbahnen), tut gut daran, sich in weiser
Beschränkung zu üben. Weniger ist hier grundsätzlich mehr. Soll es doch etwas Größeres sein,
läßt sich das wahrscheinlich im Verein oder einer Interessensgescheinschaft eher realisieren als im Alleingang.
Um den eigenen Schienenfahrzeugen einmal etwas Auslauf in einer angemessenen Umgebung
zu ermöglichen, genügen schon kleinere Vorhaben wie beispielsweise ein Haltepunkt
mit drei Weichen (bei Endbahnhöfen fünf, wie uns schon einmal vorgerechnet wurde).
Hier werden nur die Seitentitel aufgeführt. Am Beginn der Unterbereiche finden Sie eine Einleitung und ausführlichere Verzeichnisse.